Orte und Biografien der „Euthanasie“-Verbrechen im Leipziger Osten

Die systematischen Ermordungen von Erwachsenen und Kindern mit Be-hinderungen und psychischen Erkrankungen im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen 1939-1945 sowie die Zwangssterilisationen 1934-1939 haben in Leipzig tiefe Spuren hinterlassen. Auf dem Rundgang wollen wir zentrale Orte dieses Verbrechenskomplexes kennenlernen:

Die Städtische Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63, die Universitätsfrauenklinik, der Neue Johannisfriedhof (heute: Friedenspark) und das Universitätskinderklinikum, wo es 1939 den ersten Fall der Ermordung eines Kindes gab.

Datum: 11. Juni 2026, 17 bis 19 Uhr
Treffpunkt: Riebeckstrasse 63. Ab 14 Uhr gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung zur ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt anzusehen.
Wegstrecke: etwa 2km

Kooperationsveranstaltung:
erinnerungs.orte; Riebeckstraße 63 e.V. & Naturfreundejugend Leipzig